Browsing in Under The Hood

Tiqqer IPodTiqqer iPod

Zur Lage hinter den Kulissen:

- Super Registrierungsrate! Danke an alle Verrückte die Ihre Zeit opfern, um Tiqqer zu testen! Links oben ein Eindruck wie das bei mir mobil aussieht auf dem iPod …

- Jede Menge versteckte Bugs: sorry Safariuser, ja die Darstellung der Channelbox ist suboptimal, rechts oben die herrliche Channelbox Selektion auf dem iPod, ja ich weiss nützt Euch nichts …

- Social: Tiqqer ist sozialer als wir dachten, viele Traffic links oben bei den Topleser, etc Features

- Erklärungsbedarf: ja ich weiss ausser dem “hessisch” klingenden Video braucht Ihr mehr Erläuterungen in Text …

- Channels: werden noch nicht so häufig genutzt, aber mit der 2.Welle an Nutzern sieht es mittlerweile schon ganz gut aus …

- PERFORMANCE: Sorry! 1 Server und der muss alles machen, die Automatiktricks, die Suche, die Social Features, da geht er schonmal in die Knie …

FAZIT: Es tiqqert und tiqqert … wir sind sehr froh über die Anregungen, live gehen bringt es einfach!
ABER: Ja so geht es nicht weiter, its a fulltime thing … wir brauchen wohl Zeit und/oder minimales Geld … wir arbeiten dran, Spenden willkommen!

davidgoliath

Ja mir soll es recht sein. Jedenfalls habe ich gerade mit Tiqqer in den Hot Postings der letzten 48 Stunden im Search Engine Watchblog einen entsprechenden Gedankengang gefunden. Aufgenommen wurde es dann bei Creative Weblogging, die hatte ich noch gar nicht auf meiner persönlichen Watchlist. Danke an Tiqqers Memetracker! Achso, natürlich studieren wir auch was beim Big Brother algorithmisch los ist, das Posting auf Mashable zu Googles Page Rank geisterte auch in den Hot bei Tiqqer rum und passt wunderbar zu den Überlegungen wie reif jetzt 2008 für das Thema Social Search ist … passt auch prima zur aktuellen Gerüchteküche aus dem Valley.

PS: Ich hatte die ersten 2 Tage von 2008 ein Privatleben, da ist man ganz dankbar, dass Tiqqer die Hots mit einem Click raustiqqert. Freitag gehts wieder los, grosse Lagebesprechung zum Private Beta Startschuss! Morgen nochmal frei in Frankfurt, da gibt es übrigens eine David und Goliath Skulptur … was man im Internet so alles findet …

“Das ham’ wer hingekriecht!” oder so … Ich quälte mich in 20 Anläufen, um einen kommentierten Screencast für die Basisfunktionen von Tiqqer live einzusprechen.
Es ist vollbracht. Ein Glück.
Aber Anne Will kann es besser, keine Frage.

Für die Auserwählten: Schonmal Hände reiben, Mäuse ölen, Bildschirme polieren, in Tagesfrist gehen die Invitationcodes für die offiziellste Private Beta zwischen Otterbach und Berlin raus! Tiqqerblog aufmerksam verfolgen, Emails lesen …

Server


Es wird auf Tiqqer auch vorkonfigurierte Themenkanäle geben. Heute empfiehlt die Musikabteilung Justice Live basierend auf den Top50 Music Videos bei Pitchfork.

bubble

Scheint zu funktionieren, quasi europäisches Memetracking.

Clip du jour.
Here comes another bubble.
Here comes another bubble, Song.
Original.
Diskussion.

Auch wir können höher, schneller, weiter, sozialer: Der Film zur Super Private Beta von Tiqqer. Viel Vergnügen! Mehr Kommentare!

PS: hat etwas gedauert mit dem Posting, weil YouTube letzte Woche nicht so wollte wie ich und dann komme ich gerade frisch vom Barcamp2 Berlin. Und gestern Nacht hat dann YouTube im .m4v-Format rumgewürgt … jedenfalls jetzt der Screencast inklusive des Mainstream Tecfeeds TechCrunch und den Sensationen der Woche in Video, Audio und Postings. Wartezeiten waren familienbedingt, Sohn und Frau parallel auf der DSL6000, sorry und Nachbearbeitung eines Screencasts? Noe.

athen

[Bildquelle: Stephan]

Wo fange ich denn an?

99% der Entwicklungszeit für Tiqqer fliessen in Dinge, die lediglich dazu dienen, die Erwartungshaltung von Web1.0- und Web2.0-Anwendern zu befriedigen. So langweilig ist es. Dabei schlummert doch soviel mehr in den ganzen Fitzeln und Schnipseln des Live Web. Speziell die Blogger sind natürlich in herrlich unterschiedlichen Schattierungen unterwegs. Existentielles, überflüssiges, enervierendes, süchtig machendes Roh- und Hochglanzmaterial köchelt in der Riesenwebsuppengulaschkanone, wo wir es dann mit unserem kleinen Espressolöffel herausfischen wollen.

1% der Entwicklungszeit widmen wir also mit Begeisterung den Möglichkeiten, diesem mühsamen Prozess mit ein wenig algorithmischer Magie auf die Sprünge zu helfen. Im textuellen Bereich würden wir gerne mal Klassifikationsverfahren wie bspw. Support Vector Maschinen (SVM) ausprobieren, ein alter Hut für Machine Learning Gurus, aber bei geeigneten Trainingskollektionen, die von wissenden Menschen entsprechend mit echtem Hirnschmalz kategorisiert wurden, funktioniert dies doch sehr ansprechend. (Die Software aus der Kaderschmiede Dortmund, alternativ für Neuseelandfreaks der Ursprung dieser Frameworks.)

Also alles doch nur Statistik, ein Riesenrauschen da draussen?

PS: Und was hat das alles mit der alten Pforte auf dem Bild da oben zu tun?
100% unserer Entwicklungskraft weilen diese Woche in Athen. Dort, unterhalb der Akropolis, habe ich diese Pforte vor ca. genau 1 Jahr abgelichtet. -Nostalgie aus-

Contextual Ads im Jahre 2050. Wir schreiben das Jahr 2007. Aktuellst laufen gerade die Debatten wo die Reise hinsichtlich der Monetarisierung der Aufmerksamkeit hingeht, ob nun Facebook und/oder/mit Google und/oder/mit Microsoft, etc. höher und weiter fliegen wird als die, die noch kommen mögen, etc.

Jenseits dieser Debatte haben bereits findige Menschen ein nichtproprietäres Format geschaffen, das die diversen Useraktivitäten und Präferenzen bereits formal korrekt repräsentieren kann: APML. Ich möchte hier nicht weiter einsteigen, die Seite strotzt vor Informationen.

Die deutschen Gegenstimmen sind bekannt, recht frisch auch wieder was auf Heise zu dem Thema. Natürlich muss sich ein jedweder Anbieter einer personalisierbaren Livewebsearch + Discovery positionieren, sollte zumindest.

Wie ist der Stand der Dinge bei Tiqqer?
Gewillte Experten dürfen bei uns ein OPML-File hochladen, um ihre Favoriten und Themen bequem zu importieren. Auf einem serverbasierten System weiss man auch, wer was anklickt. Postings, mediale Anhänge, Links, Feeds, Autoren, andere Leser, etc. Damit kann man dann Rankings führen und die üblichen Top of the Feeds, Top Posting of the Week, Best rated Feed, und und und, anbieten. Da Tiqqer auch sogenannte thematische Kanäle anbietet, macht sich der Anwender -wenn er will- transparent. Er hat die Wahl diese Kanäle in den Status public oder private zu setzen. Tiqqer -das System- ist technisch in der Lage Interessensprofile über die Zeit zu aggregieren, JA das ist so! Würde Tiqqer über einen Risikokapitalgeber finanziert, dann könnte man hiermit beliebig tolle, risikoreiche, “abzockende(?)” Geschäftsmodelle aufzeigen. Tun wir aber nicht. Powerpoints machen, Business Angels suchen, das Team um BWL-Expertise erweitern ist mühsam und unspannend. Na das klingt ja alles toll und transparent hier.

Stellt sich nur die Frage nach der Finanzierung des Tiqqer Angebots. Wir haben momentan noch keine Abschätzung gemacht.
Doch was wird in der Summe anfallen wenn Tiqqer PublicBeta geht? Hosting, Traffic, Designanpassungen, Implementierung, Community Management, …
Was wollt Ihr denn? Ein kostenfreies, werbefreies Angebot, das über freiwillige Spenden finanziert wird? Geht das?

PS: Unser Baby im Alphazustand
Tiqqer Alpha

blogosphere at datamining blog

Bildquelle: datamining.typepad.com

Der Link. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Aber auch ein wenig inflationär. Jedenfalls hält der Link das Gefüge Web zusammen, was wäre die Sprache ohne Verben. Gerade in der Blogosphäre und noch drastischer bei einer Technik wie dem Memetracking sind Links das Lebenselixier. Aber was passiert wenn man den Mensch, der den Link setzt, aussen vor lässt? Bessere Frage: Was passiert wenn man eine Technik wie das linkbasierte Memetracking mit einer Qualitätscommunity kombiniert? Sollte man dann gar in den Untiefen des Webs, der Feeds, der Blogosphäre das herausfischen können, was ansprechend und eventuell sogar ein wenig exklusiv ist? Schwierige Fragestellungen an die sich hier und da mehr oder minder Web2.0-ige Dienste herantasten mit unterschiedlichstem Erfolg. Frank Westphal ist sogar nach vorne geprescht und hat seine Bedenken bezüglich der Attraktivität seines Memetrackers Rivva, der derzeit ohne partizipative Community auskommt, öffentlich gemacht. Und Don Alphonso hat dies aus einer berechtigen Anspruchshaltung heraus kommentiert.

Das Thema ist wirklich eine soziotechnische Herausforderung. Ohne den Mensch, die Community geht da nichts. Performante Linkcruncher sind aber auch unverzichtbar, um in den hochkomplexen sozialen und semantischen Graphen überhaupt noch vage einen Überblick zu behalten.

Soviel scheint mir klar: Grundlagenforschung ist angebracht, Quellenstudium, Austausch … Hier ein kleiner Ausschnitt der Best-Of-Research in diesem hochspannenden Forschungsfeld:

Ein Papier:
Leskovec et al. 2007: Cascading Behavior in Large Blog Graphs.

Die Konferenzen zum Weblogging Ecosystem:
http://www.blogpulse.com/www2006-workshop/program.html
http://www.blogpulse.com/www2005-workshop.html
http://www.blogpulse.com/www2004-workshop.html

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