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[Bildquelle: Stephan]

Wo fange ich denn an?

99% der Entwicklungszeit für Tiqqer fliessen in Dinge, die lediglich dazu dienen, die Erwartungshaltung von Web1.0- und Web2.0-Anwendern zu befriedigen. So langweilig ist es. Dabei schlummert doch soviel mehr in den ganzen Fitzeln und Schnipseln des Live Web. Speziell die Blogger sind natürlich in herrlich unterschiedlichen Schattierungen unterwegs. Existentielles, überflüssiges, enervierendes, süchtig machendes Roh- und Hochglanzmaterial köchelt in der Riesenwebsuppengulaschkanone, wo wir es dann mit unserem kleinen Espressolöffel herausfischen wollen.

1% der Entwicklungszeit widmen wir also mit Begeisterung den Möglichkeiten, diesem mühsamen Prozess mit ein wenig algorithmischer Magie auf die Sprünge zu helfen. Im textuellen Bereich würden wir gerne mal Klassifikationsverfahren wie bspw. Support Vector Maschinen (SVM) ausprobieren, ein alter Hut für Machine Learning Gurus, aber bei geeigneten Trainingskollektionen, die von wissenden Menschen entsprechend mit echtem Hirnschmalz kategorisiert wurden, funktioniert dies doch sehr ansprechend. (Die Software aus der Kaderschmiede Dortmund, alternativ für Neuseelandfreaks der Ursprung dieser Frameworks.)

Also alles doch nur Statistik, ein Riesenrauschen da draussen?

PS: Und was hat das alles mit der alten Pforte auf dem Bild da oben zu tun?
100% unserer Entwicklungskraft weilen diese Woche in Athen. Dort, unterhalb der Akropolis, habe ich diese Pforte vor ca. genau 1 Jahr abgelichtet. -Nostalgie aus-

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